Überbuchung und Nichtbeförderung:der vollständige Entschädigungs-Ratgeber
Hatten Sie eine bestätigte Buchung und gültige Dokumente und waren Sie pünktlich, kann eine unfreiwillige Nichtbeförderung einen Anspruch auf 250 €, 400 € oder 600 € auslösen.
Dieser Ratgeber ergänzt unsere Hauptseite Beförderung verweigert.
Gibt es bei Nichtbeförderung Entschädigung?
Eine pauschale Entschädigung ist grundsätzlich fällig, wenn die Airline Ihnen wegen Überbuchung oder aus betrieblichen Gründen gegen Ihren Willen das Boarding verweigert, obwohl Sie pünktlich mit gültiger Buchung und Reisedokumenten erschienen sind.
Drei getrennte Rechte
- Pauschale Entschädigung.
- Erstattung oder anderweitige Beförderung.
- Essen, Getränke und Hotel bei Bedarf.
Melden Sie sich nicht freiwillig, ohne das Angebot genau zu kennen. Ausgehandelte Vorteile ersetzen normalerweise die automatische Entschädigung der unfreiwilligen Nichtbeförderung.
Was muss erfüllt sein?
Bestätigte Buchung
Ticket und Reservierung müssen gültig sein.
Pünktliches Erscheinen
Check-in- und Boardingfrist müssen eingehalten sein.
Gültige Dokumente
Pass, Visum und verlangte Unterlagen müssen stimmen.
Erfasster Flug
Die EU-Fluggastrechte müssen anwendbar sein.
Freiwilliger Sitzverzicht oder unfreiwillige Ablehnung?
Sie geben den Sitz freiwillig ab
Lassen Sie Geld, Gutschein, Ersatzflug, Verpflegung und Hotel vor der Zusage schriftlich bestätigen.
Sie werden gegen Ihren Willen abgewiesen
250 bis 600 € kommen grundsätzlich zu Erstattung oder Ersatzbeförderung und Betreuung hinzu.
Verlangen Sie eine schriftliche Bestätigung, dass Überbuchung oder ein betrieblicher Grund vorlag.
Wie hoch ist die Entschädigung?
125 € bei Ankunft höchstens 2 Stunden später.
200 € bei Ankunft höchstens 3 Stunden später.
300 € bei Ankunft höchstens 4 Stunden später.
Erstattung, Ersatzbeförderung und Betreuung
Erstattung
Ticketpreis und gegebenenfalls Rückflug zum Ausgangspunkt.
Schnelle Weiterreise
Zum frühestmöglichen Zeitpunkt unter vergleichbaren Bedingungen.
Spätere Umbuchung
Zu einem passenden Termin, vorbehaltlich verfügbarer Plätze.
Betreuung
Essen, Getränke, Kommunikation, Hotel und Transfers.
Bewahren Sie Belege notwendiger, angemessener und zweckmäßiger Ausgaben auf, falls die Airline keine Betreuung stellt.
Wann kann die Ablehnung berechtigt sein?
Gesundheit oder Sicherheit
Ein vernünftiger Grund kann Entschädigung ausschließen.
Fehlende Dokumente
Ungültiger Pass, Visum oder Reiseunterlagen.
Verspätetes Erscheinen
Eine verpasste Frist kann die Ablehnung rechtfertigen.
Früheres Segment nicht genutzt
Ticketbedingungen können aufeinanderfolgende Flüge betreffen.
Diese Unterlagen sollten Sie sichern
So fordern Sie nach einer Überbuchung
Ablehnung dokumentieren
Grund und schriftliche Information über Ihre Rechte verlangen.
Reiselösung wählen
Erstattung, sofortige Weiterreise oder spätere Umbuchung.
Nachweise sammeln
Buchung, Bordkarte, Nachrichten und Belege sichern.
Richtigen Betrag fordern
Entfernung und Ankunftsverspätung berücksichtigen.
Wichtige Seiten für Ihren Fall
Fragen zur Überbuchung
Wie hoch ist die Entschädigung bei Nichtbeförderung?+
Je nach Entfernung sind es 250 €, 400 € oder 600 €. Bei schneller Ersatzbeförderung kann der Betrag um die Hälfte sinken.
Muss ich einen Reisegutschein annehmen?+
Nein. Bei unfreiwilliger Nichtbeförderung sollte ein Gutschein die Zahlung nicht ohne Ihre unterschriebene Zustimmung ersetzen.
Was passiert bei freiwilligem Sitzverzicht?+
Sie handeln Vorteile mit der Airline aus. Lassen Sie Zahlung, Ersatzflug, Verpflegung und Hotel schriftlich festhalten.
Kommt die Entschädigung zum Ersatzflug hinzu?+
Ja. Bei anspruchsberechtigter unfreiwilliger Ablehnung ist sie von Erstattung, Ersatzbeförderung und Betreuung getrennt.
Muss die Airline ein Hotel bezahlen?+
Ja, wenn die Ersatzbeförderung eine Übernachtung erfordert, einschließlich notwendiger Transfers.
Gibt es bei einem Visumproblem Entschädigung?+
Grundsätzlich nicht, wenn erforderliche Dokumente ungültig waren. Bei einem Airline-Fehler sollten Sie Beweise sichern und widersprechen.
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